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Information zum Start des Pilotprojektes Rekultivierung

Gemäss dem Fahrplan des Staatsrates sollen die verschütteten, landwirtschaftlichen Flächen in den Jahren 2027/28 rekultiviert werden. Dies ist auch ein grosses Anliegen der Bevölkerung, wie die Ergebnisse der Anhörung zeigten.

Die Gemeinderäte von Blatten und Wiler haben daher einem Pilotprojekt Rekultivierung grünes Licht erteilt. Es soll möglichst rasch im Gebiet der unteren "Wüstenmatten" und der "Tännmatten" eruiert werden, mit welchen Verfahren unter den gegebenen Klima- und Bodenverhältnissen eine Rekultivierung der Mähwiesen und Weiden am erfolgversprechendsten ist. 
Das Pilotprojekt wird demnächst unter der Leitung der Aufbaukommission Blatten 2030 gestartet.
Aufgrund der begrenzten Mittel wird die Testfläche eine bis maximal zwei Hektaren umfassen. Die Flächen werden unbesehen von den Eigentumsverhältnissen nach Sicherheitsaspekten, der Zugänglichkeit und den Bodenverhältnissen ausgewählt. Die Ergebnisse und Erfahrungen werden selbstverständlich allen Interessierten zugänglich gemacht. Für die Landeigentümer fallen im Rahmen des Pilotprojektes keine Kosten an. Das Pilotprojekt liefert Grundlagen für eine erfolgreiche, definitive Rekultiviertung in den Jahren 2027/28. Für die definitive Rekultivierung wird die Eigentums- und Kostenfrage zu einem späteren Zeitpunkt zu klären sein.

Das Pilotprojekt wird von einer Gruppe gesteuert, in der die Landwirtschaft, die hauptbetroffenen Dienststellen des Kantons, sowie zwei Experten aus Wissenschaft und Beratung vertreten sind. Für die Testverfahren und Vorgehensweise bilden die einschlägigen Erfahrungen aus dem Kanton Wallis, wie auch die Richtlinien Hochlandbegünung die Basis.

Kontaktperson bei Fragen zum Pilotprojekt Rekultivierung ist Manfred Bötsch, Mitglied der Aufbaukommission Blatten 2030.

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